Amphibien


In Deutschland kommen insgesamt 20 einheimische Amphibienarten vor. Alle heimischen Amphibien sind durch das Bundesnaturschutzgesetz „besonders geschützt“ oder sogar „streng geschützt“.

Amphibien benötigen sowohl aquatische Lebensräume für ihre Fortpflanzung als auch terrestrische Lebensräume als Aufenthalts- und Jagdhabitate. Die Ansprüche an ihre Lebensräume sind für die Arten sehr unterschiedlich. Gemeinsam ist den Kröten, Fröschen, Unken und Schwanzlurchen allerdings, dass ihre ursprünglichen Lebensräume weitgehend verloren gegangen sind. Die Resthabitate sind durch die intensive Flächennutzung (Land- und Forstwirtschaft), Lebensraumverlust und Fragmentierung (Siedlungs- und Straßenbau) sowie illegalen Besatz von Fischen oder anderen Prädatoren stark bedroht. Durch die Klimakrise und den damit einhergehenden Trockenperioden und ausbleibenden Niederschlägen sowie neuen Krankheitserregern (Herpesviren, Batrachochytrium salamandrivorans kurz Bsal) wird dieser Rückgang noch befeuert. Selbst bis vor wenigen Jahrzehnten noch weit verbreitete Arten wie Grasfrosch und Erdkröte sind mittlerweile rückläufig.


Unsere Leistungen:

  • Erfassung heimischer Amphibien bei Groß- und Kleinprojekten
  • Schaffung, Optimierung und Monitoring von Amphibien und Reptilienhabitaten
  • Bekämpfung von Neozoen (Fische, Krebse) in Amphibiengewässern
  • Beurteilung von Zielkonflikten
  • Fachliche Beratung zum Umgang mit Amphibien und Reptilien
  • Entwicklung von Schutzkonzepten unter Berücksichtigung der Krankheitserreger

Auswahl durchgeführter und aktueller Arbeiten

Naturschutzfachliche Bewertung der Amphibienfauna im Einzugsgebiet der Tümpel im Steinbruch der Firma Staller im Rahmen der geplanten Wiederaufnahme der Steinbruchtätigkeit. AG: Burkhard Sandler Landschaftsarchitekten, Weiherstraße 1a, 79801 Hohentengen (Bearb.: M. Pfeiffer, M. Haupt, & L. Schick im Jahr 2025).

 

Naturschutzfachliche Empfehlungen zur Unterhaltung des Teiches am Sohlhof im Hinblick auf die Vorkommen von Geburtshelferkröte und Steinkrebs. AG: Stadt Freiburg im Breisgau – Umweltschutzamt, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg im Breisgau (Bearb.: C. Günter & M. Pfeiffer im Jahr 2025).

 

Artenschutzrechtliche Relevanzprüfung der Artgruppe Amphibien im Zuge der geplanten Entschlammung des Löschwasserteichs in Gündelwangen. AG: Stadt Bonndorf, Martinstr. 8, 79848 Bonndorf (Bearb.: M. Leschner & M. Pfeiffer im Jahr 2025).

 

Entwicklung eines Schutzkonzepts für die Geburtshelferkröte im Kappler Kleintal und fachliche Begleitung der Maßnahmen. AG: Stadt Freiburg im Breisgau – Umweltschutzamt, Abt. 2 – Naturschutz, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg (Bearb.: M. Pfeiffer & M. Haupt seit dem Jahr 2023).

 

Optimierung von mehreren Laichgewässern (Ausgleichsgewässer B31) für Laubfrosch und Co, Schaffung von Wasser- und Landlebensräumen mit dem Minibagger sowie Neozoenbekämpfung. AG: Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Fachbereich Straßenbau und -betrieb, Ludwigstraße 23, 79104 Freiburg i. Br. (Bearb. M. Pfeiffer & M. Haupt in den Jahren 2023-2024).

 

Naturschutzfachliche Bewertung der Fließgewässerfauna der Eschach sowie Erfassung der Kreuzkröte (Epidalea calamita) im Zuge der Erweiterung des IKGI bei Seedorf-Waldmössingen. AG: Burkhard Sandler Landschaftsarchitekten, Weiherstraße 1a, 79801 Hohentengen (Bearb.: M. Haupt, M. Pfeiffer & M. Leschner im Jahr 2023).

 

Erfassung der Amphibien im Zuge der Planungen eines Hochwasserückhaltebecken im Auftrag der Stadt Lörrach (Bearb.: M. Pfeiffer & M. Haupt seit dem Jahr 2023).


Ansprechpartner

Michael Pfeiffer
tel: 0761 - 8888 1750
mobil: 0178 - 13 55 397

 

Marco Haupt
Bürotelefon: 0761 - 8888 1750